Heilandskirche

 

 

 

Wichtiger Hinweis

Ab jetzt Gottesdienste auf unserem Youtube Kanal unter

Kirche im Leipziger Westen – YouTube

Liebe Gottesdienstbesucher*innen,

die Corona-Krise bringt es mit sich, dass wir auch die Gottesdienste absagen müssen. Sie können zu den angegebenen Zeiten im livestream Gottesdienste aus unseren Kirchen mitfeiern.

Am 22. März 9:30 Uhr und am 29. März 9:30 aus der Taborkirche; Am 5. April 9:30 Uhr aus der Bathanienkirche; Am Karfreitag, 10. April 15:00 Uhr aus der Heilandskirche; Osternacht 12. April 5:00 Uhr aus der Taborkirche

Alle Kirchen werden zu den gewohnten Gottesdienstzeiten für Gebet, Andacht und Seelsorge offen sein.

Alle weiteren Veranstaltungen sind abgesagt. Wir teilen Ihnen mit, wenn sich die Sachlage ändert. In schwieriger Zeit grüßen wir Sie alle herzlich und wünschen Ihnen Gottes Segen.

Ihre Pfarrer*in mit den Kirchvorständen

Aktueller Gottesdienstplan zum Download

Kirchennachrichten März, April, Mai 2020

 

Weitere News aus Heiland

 

Liebe Besucher*innen unseres Gemeindebüros!

Wir sind auch in Zeiten der Corona-Krise für sie da. Die geschieht in der gegenwärtigen Situation über das Gemeindetelefon 0341-480 1939 zu den Besuchszeiten Dienstags zwischen 9-11 Uhr und Mitwochs von 15-18 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten ist der AB geschaltet. Die Gemeindebüronummer ist auch der Notfallanschluss, wenn ältere Menschen Hilfe benötigen. Sie erreichen uns auch per E-Mail: info@kirche-lindenau-plagwitz.de. Für Seelsorgegespräche erreichen Sie Pfarrer Martin Staemmler-Michael unter 0341-4129566. Das Gemeindebüro ist ab dem 23.03.20 für den Publikumsverkehr geschlossen.

Wir wünschen allen Gottes Segen und eine behütete Zeit. Mit Herz und Verstand: BLEIBEN SIE ZU HAUSE!

Kirche ins Licht!

Jetzt ist es soweit. Kirche ins Licht! So heißt eines unserer Projekte hier im Stadtteilzentrum Westkreuz.

Wir wollen ein Lichtzeichen setzen in der Zeit der Corona Krise. In der Zeit, in der Menschen verunsichert und in Ängsten sind. Eine Zeit, in der wir nach dem Danach fragen und gar nicht wissen, was morgen ist. Lichtzeichen, die aus der Kirche zu Ihnen strahlen. Da hat die Kirche schon einiges zu bieten. Denn dem Jahr mit seinen kirchlichen Festen und Fastenzeiten sind Farben zugeordnet. Jetzt ist die Passionszeit und dazu gehört die Farbe violett. Diese Farbe steht für ein leidenschaftliches Hoffen. Dies zeigt sich im Widerstehen ebenso, wie in der Besinnung, wenn ich in mich gehe. Die Passion Jesu nimmt uns mit hinein in sein Leiden, weil die Menschen ihre Erwartungen durch ihn nicht erfüllt sahen. Das Volk und die Meinungsmacher wollen ihn mundtot machen. Jesu Widerstand zeigt sich in der Liebe für die Menschen gegen die Gewalt unter den Menschen. Scheinbar siegt die Gewalt. Jesus wird getötet. Ostern feiern wir die Auferstehung Christi. Ein großartiges Fest, weil wir Christen glauben, dass die Liebe Gottes niemals tot zu kriegen ist. Wer Auferstehung erfahren will, kann sich die Passionszeit, das bewusste Mit-leiden, nicht ersparen. Neues Leben bahnt sich mit Schmerzen einen Weg. Was wird das Neue nach dem Schmerz von Corona sein? Vielleicht Achtsamkeit, Solidarität, Nächstenliebe. Aber immer ehrlich gelebt. 

Kirche ins Licht!

Ab Ostern gibt es eine neue Farbe.

Ein Riesendank geht an den "Andere Zeiten e.V." aus Hamburg für die finanzielle Unterstützung, ohne die wir das Projekt nicht hätten verwirklichen können! 

NEU! Online Angebote der Gemeindepädagogen

Die Gemeindepädagoginnen der Kirchgemeinden im Leipziger Westen erzählen euch die Geschichte vom Einzug in Jerusalem und basteln mit euch.  Weitere dieser Online Angebote werden folgen. Schauen sie regelmäßig auf unseren YouTube Kanal: https://www.kirche-lindenau-plagwitz

Viel Spaß!

Blog "Theologischer Montag"

Der Link zum Blog "Theologischer Montag" hat sich geändert, hier der aktuelle...

http://theologischermontag.kirche-lindenau-plagwitz.de

Worte für den Tag – 30. März

„Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein“ (Offb. 21,4)

Als Gott die Welt geschaffen hat – so berichtet es die Bibel – bestand sein Werk darin, Ordnung in das bis dahin herrschende Chaos, das Tohuwabohu, wie es die hebräische Bibel (Gen 1,2) nennt, zu bringen. Auch wenn die Schöpfung als „sehr gut“ bewertet wird, sind die Chaosmächte in ihr doch nur zurückgedrängt, nicht aber völlig überwunden. Sie zeigen sich etwa in der Finsternis der Nacht und in der Gewalt, die in der Natur und auch unter den Menschen – denken Sie an Kain und Abel – allgegenwärtig sind. Wir erleben diese Chaosmächte auch in der aktuellen Pandemie: Mit all unseren Anstrengungen können wir das Virus bestenfalls eindämmen, aber nicht verhindern, dass es Leben nimmt, gefährdet und einschränkt. Die Bibel erzählt aber auch von einer großen Hoffnung: Gott will und wird seine Schöpfung vollenden und es wird dann Tod, Gewalt und Leid nicht mehr geben. Das beginnt schon jetzt, wo Menschen von der Liebe Gottes erzählen und füreinander da sind. Auch in der aktuellen Krise dürfen wir deshalb statt in einsamer Verzweiflung mit einer fröhlichen Hoffnung leben.

Ihr Konstantin Enge

Worte für den Tag - 28. März

Am heutigen Samstag endet die Lätare-Woche. „Freut euch!“, so hatte uns der Sonntag Lätare aufgefordert. 

Aber geht das denn, mitten in der Passionszeit? Kann man sich freuen in diesen Wochen, in denen wir in besonderer Weise an das Leiden und Sterben Jesu denken? Und kann man sich freuen in dieser „Corona-Zeit“ mit all ihren Unsicherheiten und Unwägbarkeiten? Ja, man kann! Doch brauchen wir in diesem Jahr vielleicht tatsächlich eine besondere Ermunterung dazu. Lätare wird mitunter auch als „kleines Ostern“ bezeichnet, weil es uns einen Ausblick auf die Osterfreude gewährt. Als Christen leben wir immer schon nach Ostern. Wir wissen also, dass auf die Finsternis des Karfreitags die helle Ostersonne folgte. Das Osterereignis wirft sein Licht bereits voraus: Grund zur Freude! 

Auch diese unsichere Zeit, die wir gerade erleben, ist nicht freudlos: Trotz der jetzt notwendigen Vereinzelung können wir miteinander verbunden bleiben – Telefon und Internet machen es möglich. Und auch über den neu aufkommenden Gemeinschaftssinn kann man sich nur freuen: nachbarschaftliche Gespräche von Balkon zu Balkon, organisierte Hilfsangebote in den Stadtvierteln, verabredetes Musizieren auf den Balkonen, brennende Kerzen in den Fenstern als Zeichen der Verbundenheit… Es ist zu spüren, wie mit der angeordneten äußerlichen Distanz die innerliche Verbindung wächst.  

Schließlich ist da auch die erwachende Natur. Spazierengehen ist erlaubt, wenn auch mit gewissen Einschränkungen. Vielleicht begegnen Sie auf einem Spaziergang sogar dem einen oder der anderen Bekannten. Es ist nicht untersagt einander zu grüßen und nach dem Ergehen zu fragen – aus sicherer Distanz und diese so zugleich überwindend. Oder zumindest zuwinken könnte man einander ja. 

Es gibt also – trotz allem – Grund zur Freude. So wünsche ich Ihnen einen freudvollen Tag und ein gesegnetes Wochenende!

Ihr Pfarrer Matthias Piontek 

 

Worte für den Tag - 27. März

Jeden Tag fast nur noch Coronanachrichten. Jetzt auch noch diese massiven Einschränkungen: nirgendwo mehr hingehen, niemanden mehr treffen dürfen. Aus triftigen Gründen, sicher. Aber wie lange soll das dauern? Und was wird das mit uns machen . . . ?

 Gerade jetzt melden sich wieder zwei alte Bekannte bei mir, zwei die sich ständig widersprechen.

Die eine: So schnell kriegen wir das mit dem Virus nicht in den Griff! Und dann, was glaubst du wohl, was mit den ganzen Folgeschäden und den astronomisch teuren Rettungspaketen auf uns zukommt?! Jetzt kommt die eigentliche Wende - die in die Zukunft! So redet Frau Sorge auf mich ein.

Der andere, Herr Trost, will das nicht gelten lassen: Hat sie dir wieder Angst gemacht? Das hilft gar nicht, das ist Gift für die Seele! Du musst nur positiv denken! Mach einfach das Beste daraus!

Und darauf die Sorge: Jaja, pflanz nur dein Apfelbäumchen, und steck den Kopf gleich mit in den Sand! Du wirst schon sehen!

Und dann der Trost: Nimm dir nur ja nicht so zu Herzen, was sie sagt!

So geht das immer weiter, wenn die beiden da sind. Irgendwie hat die Sorge ja auch recht, und irgendwie tut der Trost ja auch gut. Deshalb kann ich sie auch nicht einfach wegschicken. Aber dieses ständige Streiten ist schwer auszuhalten, zumal es mich selbst hin und her reißt. 

Man müsste ihren andauernden Redefluss mal unterbrechen und beide richtig ins Gebet nehmen! 

Hört zu: Ihr seid nicht hier bei mir, um euch auszutoben! Ihr habt eine Aufgabe zu erfüllen. Ihr müsst einen gangbaren Weg durch diese Krise finden! Das könnt ihr nur miteinander, weil ihr sonst hier alles kaputtmacht!

Ob wir das miteinander hinkriegen?

 Mir geht da so ein altes Wort durch den Sinn: Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet (Römer 12,12). Das könnte doch hier auch bedeuten: 

Frau Sorge und Herr Trost an einen Tisch! Ihr dürft beide einbringen, was ihr zu sagen habt. Doch lasst euch beide ins Gebet nehmen, was ja immer auch zuhören und nach dem Weg, der Wahrheit und dem Leben fragen heißt!

Ob das jetzt funktioniert? 

Was meinen Sie?

Heinz Schneemann

Worte für den Tag - 26. März

"Apocalypse now…

Aus einem Gespräch mit einem Freund über die aktuellen Geschehnisse: „Das steht doch alles schon in der Bibel mit dem Corona-Virus. In der Offenbarung! (Offb 6,8)“ Ich wehre zunächst ab. „Du kannst diese Texte nicht als Zukunftsvoraussagen lesen.“ Und doch lässt mir der Gedanke keine Ruhe. Was diese düsteren Texte der Johannesoffenbarung und den vielen anderen sogenannten Apokalypsen eigentlich ihren Leserinnen und Lesern klar machen wollten: Kehrt um zu Gott, bevor es zu spät ist! Ändert euer Verhalten und eure Lebenseinstellung, denn das Ende der Welt könnte jederzeit kommen. Das passiert gerade vor unseren Augen! Also hoffentlich nicht das Ende der Welt. Aber wir sehen, wie das gehen kann im Angesicht der drohenden Gefahr: Eine ganze Gesellschaft, die sich von Gott, ihren Mitmenschen, der Natur und dem Tod immer weiter distanziert und dort bequem gemacht hat, gerät plötzlich in Bewegung im Kopf und virtuell. Werden wir noch die gleichen sein wenn das alles vorbei ist? Vielleicht werden wir menschlicher geworden sein und hoffentlich bleiben. Vielleicht werden wir ein Auge für all diejenigen haben und behalten, die wir sonst nicht sahen oder sehen wollten. Vielleicht werden wir uns bewusst geworden sein, dass der Tod zum Leben dazu gehört und wir jeden von Gott geschenkten Tag mit unseren Lieben leben und dafür dankbar sein sollten. In dem Sinne steht das mit Corona in gewissem Sinne wirklich schon in der Bibel. 

Nicole Oesterreich"

Worte für den Tag - 25. März

Tag 3 mit verschärften Ausgangsbeschränkungen: Ich sitze mit meinem Kalender am Küchentisch. Einen Termin nach dem anderen muss ich streichen, da stoße ich auf einen kleinen Hinweis: Mariä Verkündigung.

Heute wird in der Kirche an den Tag gedacht, an dem der Engel Gabriel zu Maria kommt und ihr Leben auf den Kopf stellt. Sie soll ein Kind bekommen. Was ist mit ihrer Hochzeit mit Josef? Was ……?

Nichts mehr ist wie vorher! Wie wird es weitergehen?

Maria hat trotz aller Unsicherheit ja gesagt – ja zu Gott!

Auch bei uns hat sich das Leben auf einen Schlag geändert und wir wurden nicht einmal gefragt. Trotzdem sollten wir die Möglichkeit nutzen, die neue Situation anzunehmen: uns arrangieren – einfinden – akzeptieren – neue Wege finden.

Maria sucht in dieser Situation den Austausch mit Elisabeth und nimmt sich die Zeit, mit der veränderten Lage klar zu kommen. Hier schöpft sie Kraft und Mut für alle Dinge, die nun vor ihr liegen. Auch wir können das Gespräch suchen, am Telefon oder über Video.

Das wichtigste für Maria waren die Worte des Engels: „Fürchte dich nicht – hab keine Angst! Gott ist mit Dir!“ (nach Lukas-Evangelium 1,30)

Mögen uns diese Worte durch diesen Tag und alle weiteren begleiten: Hoffnung schenken, Mut machen, Besonnenheit und Kraft geben!

Ihre Pfarrerin Angela Langner-Stephan

Bild: Maria J. : Mariä Verkündigung

Worte für den Tag - 24. März

Kommt mir nicht zu nahe! Bitte halten Sie Abstand!

In den letzten Tagen hat sich vieles verändert. Man nähert sich einander anders, denn keiner weiß, wer für wen eine Gefahr sein könnte.In diesen Zeiten gehen wir auf Abstand. Aus gesundheitlichen Gründen müssen wir uns aus dem Weg gehen: Sich-die-Hände-Reichen, oder gar Umarmungen sind untersagt.

Spielplätze, Fußballplätze, Kneipen und Straßen sind leer. Abgesperrt! Natürlich sehe ich das ein, aber es tut doch weh.

Ich vermisse es, Ihnen die Hände zu geben. Ich vermisse Umarmungen unter lieben Freunden.Selbst das Gedränge in vollen Straßenbahnen bekommt ein romantisches Gesicht.Meine kleine Tochter weinte, weil sie nicht mehr mit ihren Freundinnen auf dem Hof spielen darf. Und plötzlich habe ich ein Gespür für die Aussätzigen in den Bibelgeschichten.

Für die, die abseits und am Rand menschlicher Nähe leben mussten: Bitte Abstand halten! Ich verstehe ihre Sehnsucht nach Nähe. Eine Nähe, die uns vor ein paar Tagen noch selbstverständlich war. Und dann kommt ihnen einer nahe und berührt sie. Sagt ihnen nicht: „Bitte Abstand halten!“, sondern ruft ihnen zu: „Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid!“ Wie muss das für sie gewesen sein? Was für eine Befreiung, was für ein Segen!

Ich hoffe, dass die uns auferlegte Distanz nicht all zulange andauern wird. Und ich freue mich darauf, Ihnen wieder die Hand zu reichen und zu umarmen.

Bleiben Sie behütet und aus der Ferne gedrückt.

Ihr Pfarrer Dr. Sebastian Ziera​

Worte für den Tag - 23. März

„Denn der HERR, dein Gott, ist ein barmherziger Gott; er wird dich nicht verlassen noch verderben.“ (5. Mose 4,31a)

Vorgestern hat mein Patenkind seinen 8. Tauftag gefeiert – besuchen konnte ich ihn in diesen Tagen nicht, also habe ich ihm geschrieben. Mit den Worten an ihn möchte ich auch Sie an diesem Montag grüßen und ihnen eine gesegnete, hoffnungsvolle Woche wünschen:

„Heute ist Dein Tauftag – vielleicht ist es der außergewöhnlichste, den Du bisher erlebt hast: Die Schule ist zu, der Alltag ganz anders als sonst... Sicher weißt Du, dass gerade viele Menschen krank sind oder Angst davor haben, krank zu werden. Gerade in solchen Zeiten ist es gut, sich an die eigene Taufe zu erinnern. Sie sagt uns: Gott will immer Dein Bestes. Das gibt uns Mut, wenn andere Dinge uns Angst machen wollen. Gott ist immer für Dich da. Wir müssen uns nicht einsam fühlen, auch wenn wir Menschen, die wir liebhaben, eine Zeit lang nicht treffen können. Ich wünsche Dir, dass Du Gottes Liebe und Nähe in diesen Tagen ganz besonders spüren kannst und grüße Dich herzlich!“

Konstantin Enge

Worte für den Tag - 21. März

Ab heute möchten wir Sie mit Gedanken zu Bibelworten in den Tag begleiten.

„Der Herr spricht: Ich will Frieden geben in eurem Lande, dass ihr schlaft und euch niemand aufschrecke. Ich will die wilden Tiere aus eurem Lande wegschaffen, und kein Schwert soll durch euer Land gehen.“ 3.Mose 26,6

Wir sind im Krieg! Diese Worte höre ich oft. Der Feind, das Coronavirus, zieht mit dem Schwert durch unser Land. Menschen machen sich Sorgen um Gesundheit, wirtschaftlicher Existenz und um die Betreuung der Kinder. Der Alltag bricht ein, Neuland ist noch nicht in Sicht. Nein, es ist kein Krieg. Es ist die Zeit der Achtsamkeit. Am Abend 19:00 Uhr höre ich vom Nachbarhaus Musik. 

Der Mond ist aufgegangen. In der 5. Strophe heißt es: Gott, lass uns dein Heil schauen, auf nichts Vergänglichs trauen, nicht Eitelkeit uns freuen; lass uns einfältig werden und vor dir hier auf Erden wie Kinder fromm und fröhlich sein. 

Fenster gehen auf, wir hören zu, singen mit. Es wird applaudiert. So gehe ich in diesen Tag, mit der vertrauten Melodie im Ohr und der Bitte: Lass uns dein Heil schauen. 

Der Herr spricht: Ich will Frieden geben in eurem Lande. Sein Friede ist unser Heilwerden. 

Wir können mit unserem solidarischen Abstand Frieden geben und Heilung ermöglichen. Vielleicht wird das Solidargefühl nach der Krise stark bleiben. Das Siegergefühl!  Was wäre das für eine Welt. Darum bittet uns Gott schon seit ewigen Zeiten.

In herzlicher Verbundenheit

Ihr Pfr. Martin Staemmler-Michael

Offene Kirche!

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Hinweis!

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Wir unterstützen das Aktionsbündnis United4Rescue!

JETZT MITMACHEN

Machen Sie mit beim Aktionsbündnis United4Rescue - Gemeinsam Retten. Wir sind der festen Überzeugung, je mehr Menschen und Organisationen sich gemeinsam für Seenotrettung einsetzen, desto eher kann die Katastrophe beendet werden. Wir dürfen uns an das tausendfache Sterben im Mittelmeer nicht gewöhnen oder es gar zum zynischen Kalkül machen, so groß die politische Aufgabe auch sein mag. Das Bündnis United4Rescue soll ein Zeichen der Menschlichkeit aus der Mitte der Gesellschaft sein. Wir machen als offene Plattform sichtbar, dass es eine Mehrheit für Humanität und Menschenrechte gibt. Ob Sportverein, Unternehmen, Kirchengemeinde, Schule, Kultureinrichtung oder ehrenamtliche Initiative – jede Organisation kann als Bündnispartner mitmachen! Wir wollen eine starke gesellschaftliche Allianz, die deutlich macht: Das Recht auf Leben ist nicht verhandelbar und Seenotrettung humanitäre Pflicht Aber auch als Einzelperson können sie uns unterstützen, als Einzelspender oder Fördermitglied, oder mit einer Aktion in Ihrem Bekanntenkreis. Auf dieser Seite finden Sie alle Materialien, die sie brauchen um in Ihrer Nachbarschaft, Gemeinde, Schule oder Familie für das Bündnis zu werben. Sie haben Interesse an Werbematerialien? Schreiben Sie uns: mitmachen@united4rescue.com

Weitere Informationen unter: https://www.united4rescue.com

Dem Himmel entgegen!

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PFINGSTEN sur.re.al PENTECOST - Gottesdienst in 17 Sprachen

Pfingsten ist surreal – traumhaft unwirklich, irre verwirrend und doch atemberaubend geistreich.
atemberaubend geistreich
Die lichtdurchflutete, neogotische Heilandskirche ist zum ersten Mal Schauplatz von Veranstaltungen des weltgrößten Wave-Gotik-Treffens. 
irre verwirrend
Als Ort der Begegnung laden wir zu einem mehrsprachigen Gottesdienst am Pfingstsonntag um 11 Uhr ein. Im Abendmahl feiern wir das Mysterium, das uns Gemeinschaft eröffnet.
traumhaft unwirklich 
Aus diesem Anlass wird Sachsens älteste Sauer-Orgel erklingen.
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Service in 17 languages

Pentecost is surreal – dreamlike phantasmagorical, incredibly perplexing and yet breath-taking full of spirit. 
breath-taking full of spirit
For the first time, the lightflooded, neo-gothic Heilandskirche will host events of the world's largest gothic festival.
incredibly perplexing
As place of encounter, we invite to a multilingual service on Whitsunday at 11 am. With the Lord's Supper we celebrate the mysterium opening up to us the community.
dreamlike phantasmagorical

​Wer möchte uns unterstützen?

"PFINGSTEN sur.re.al PENTECOST"

Mehrsprachiger Gottesdienst Multilingual Service
im Rahmen des Wave-Gotik-Treffen 2020!

Ein Gottesdienst – viele Sprachen. Die Apostelgeschichte erzählt, dass die Jünger am ersten Pfingstfest in siebzehn Sprachen predigten. Daran wollen wir uns ein Beispiel nehmen und suchen sprachgewandte Mitwirkende. Sprechen Sie eine Sprache jenseits von Deutsch, Englisch, Französisch? Haben Sie Lust, ein paar Sätze im Gottesdienst zu sagen? Dann melden Sie sich bei Sandro Standhaft (Sandro.Standhaft@evlks.de).

Abgesagt! Buchmesse "St. Pauli, meine Freiheit" mit Kiez Pastor S. Wilm

Leider wurde die diesjährige  Leipziger Buchmesse, wie bereits in der Presse gemeldet, abgesagt. Daher fällt die für Freitag, den 13.03.20 angedachte Lesung in der Heilandskirche Leipzig-Plagwitz mit Sieghard Wilm aus. Der Claudius Verlag, Sieghard Wilm und das Stadtteilzentrum Heilandskirche haben sich aber darüber verständigt, die Lesung spätestens Ende 2020/ Anfang 2021 nachzuholen. Darüber freuen wir uns sehr und halten sie hier bezüglich der Veranstaltung auf dem Laufenden.

 

Abgesagt! Heiländer Spezial "Frau Holle" Premiere

Paulinsche Papiertheater präsentiert mit einer PREMIERE das neue Stück „Frau Holle“.

Wann: Do. 19.3.20 um 16 Uhr
Eintritt: Spende
Ort: Heilandskirche Leipzig-Plagwitz Winterkapelle/Café
Anfahrt: TRAM 3 + 14, Bus 74 Haltestelle "Felsenkeller"

VERSCHOBEN NICHT AUFGEHOBEN! Der neue Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Im März starten wir mit der Reihe StoP- Stadtteile ohne Partnergewalt - Gewalt in Partnerschaften und in der Familie kommt täglich in allen Gesellschaftsschichten vor. Opfer sind vor allem Frauen.

In der Stadt Leipzig selbst kam es 2018 zu 197 Stalking Fällen, in 568 Fällen kam es zu Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, bei 772 Fällen zur Nötigung, in 694 Fällen zu einer Bedrohung und bei 1283 Fällen zur gefährlichen und schweren Körperverletzung.

Partnergewalt zerstört Gesundheit und Leben aller Beteiligten. Das Problem ist, dass wir zu selten offen darüber sprechen, z.B. aus Scham oder Unsicherheit. Oder wir glauben, es sei eine Privatsache. Aber: Partnergewalt verstößt gegen Recht und Menschlichkeit.

ist ein innovativer und erprobter Ansatz im Bereich der Gewaltschutzsysteme aus Hamburg (Steilshoop) und schließt hier bestehende Lücken im Bereich des Gewaltschutzes, u.a. durch Zivilcourage. Gewalt findet nicht in einem leerem Raum statt, sondern in sozialen Bezügen - der Nachbarschaft, Räumen, die bewohnt und genutzt werden.

Gemeinsam möchten wir in Plagwitz und Lindenau bei "StoP - Stadtteile ohne Partnergewalt" Nachbarinnen und Nachbarn aktivieren und sensibiliesieren mit uns über Gewalt zu sprechen. Wir wollen gemeisam darüber nachdenken, welche Möglichkeiten wir in unseren Stadtteilen haben uns gegen Gewalt in Partnschaften zu engagieren.

Gerne können Sie uns unter der folgenden E-Mail-Adresse kontaktieren:
plagwitz@stop-partnergewalt.org

Sie können uns auch postalisch erreichen unter dem Postfach:

Sara Winsel
StoP - Stadtteile ohne Partnergewalt Plagwitz
Postfach 310202
04161 Leipzig



Wann: Mo. 23.3.20 von 18-20 Uhr (1x monatl. am Montag)
Ort: Heilandskirche Leipzig-Plagwitz Café (Rückseite Kirche)
Weißenfelser Str. 16, 04229 Leipzig
Eintritt: frei
Anfahrt: TRAM 3 + 14, Bus 74 Haltestelle "Felsenkeller"

Abgesagt #8 Plagwitzer Gespräche

#8 Plagwitzer Gespräche
Macht in der Balance - Über die Bedeutung einer unabhängigen Justiz Gewaltenteilung und unabhängige Justiz: Das klingt nach Staatskundeunterricht. Tatsächlich hat eine unabhängige Justiz große praktische Bedeutung für einen demokratischen Rechtsstaat, aber auch für jeden einzelnen von uns. Worin besteht diese Bedeutung? Was nervt bisweilen an der Unabhängigkeit der Justiz? Weshalb sollten wir sie trotzdem verteidigen? Diese und andere Fragen wollen wir mit Ihnen in der 8. Ausgabe der "Plagwitzer Gespräche" diskutieren. Ihre Meinung gern im Vorfeld unter info@kirche-lindenau-plagwitz.de.
Gast: Martin Schultheiß, Richter am Oberlandesgericht Dresden

Wann: Do. 26.3.20 von 19.30-21.30 Uhr
Ort: Stadtteilzentrum Heilandskirche, Café/Kapelle
Eintritt: Spende
Anfahrt: TRAM 3 + 14, Bus 74 Haltestelle "Felsenkeller"

Abgesagt! 2. HAUSMUSIK

"2. Hausmusik"
Alle begeisterten, erwachsenen Instrumentalisten, die Lust zum gemeinsamen Musizieren haben, sind herzlich eingeladen!
Für eine unverbindliche Voranmeldung und weitere Informationen, wenden Sie sich gerne an: sophie.mischke@gmx.de.

Wann: Fr. 27.3.20 von 18-21 Uhr
Ort: Stadtteilzentrum Heilandskirche, Café/Kapelle
Eintritt: Spende

Abgesagt! Frühjahrsputz

Arbeitseinsatz in und an der Heilandskirche Leipzig-Plagwitz. Die Heilandskirche wird zum Wohnzimmer des Stadtteils. Da gehört ein Frühjahrsputz dazu. Sie sind mit Lappen, Schrubber und Eimer dabei. Start: 9 Uhr. Mittagessen 12 Uhr. Rückmeldung erwünscht bis 24.3., wegen der Menge des Essens :-)

Abgesagt! Liederabend mit Volkmar Funke

Liederabend mit Volkmar Funke „…daß ich mich nicht verlier“
Volkmar Funke kennen viele vom Alternativen Adventmarkt in der Heilandskirche. Sein Puppenspiel zieht Große und Kleine an. Als Liederdichter ist er bei uns noch nicht aufgetreten. Am 28.3. 19.30 Uhr wird es soweit sein. Mit dem Programm, „…daß ich mich nicht verlier“, singt und spielt er Lieder für Erwachsene. Wir hören Geschichten, die unter die Haut gehen, die Seele berühren und uns zum Nachdenken bringen. Gut so, denn ein Nachdenken über den Umgang der Menschen untereinander ist dringend geboten.
http://www.puppentheater-funke.de

Wann: Sa. 28.3.20 um 20 Uhr
Einlass: 19.30 Uhr
Beginn: 20.00 Uhr
Eintritt: Erw./Erm., 10,- /8,-Euro., Schüler*innen selbstbestimmt
Ort: Heilandskirche Leipzig-Plagwitz, Café/Kapelle
Anfahrt: TRAM 3 + 14, Bus 74 Haltestelle "Felsenkeller"

 

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