Heilandskirche

 

 

 

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Öffnungszeiten des Gemeindebüros

Das Büro ist Dienstags von 9-11 Uhr und am Mittwoch von 15-18 Uhr für Sie geöffnet. Gern kann unter 0341-4801939 ein Termin vereinbart werden.

Pfarrer Martin Staemmler-Michael ist unter 0170-589 56 26 zu erreichen.
Sie erreichen uns auch per Mail: info@kirche-lindenau-plagwitz.de

Das Banner hängt!

Foto: Westkreuz

Worte der Freiheit – bevor es zu spät ist
Wir sind evangelisch-lutherische Christinnen und Christen ­– frei, unabhängig und allein Gottes Willen verpflichtet.„Der Gott des Friedens mache euch tüchtig in allem Guten, zu tun seinen Willen, und schaffe in uns, was ihm gefällt, durch Jesus Christus.“ (Heb. 13,20f)
1. Verantwortung übernehmen – statt willenlos schweigen 
Wir stehen ein für die freiheitlich demokratische und rechtsstaatliche Ordnung unseres Landes. Demokratie ist immer so stark, wie die Menschen in ihrem Land sie fördern und mitgestalten. Wer diese Verantwortung für die Demokratie abgibt, der wird diktatorisch geführt. Wer in einer Diktatur lebt, ist Gefangener im eigenen Land. Wir sind heute frei. Deshalb müssen wir uns auch nicht – wie manche behaupten – „unser Land zurückholen“. Wir dürfen es aber genau wie unsere Demokratie nicht aufgeben.
Christus spricht: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer nicht zur Tür hineingeht in den Schafstall, sondern steigt anderswo hinein, der ist ein Dieb und ein Räuber. […]  Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein und aus gehen und Weide finden.“ (Joh 10,1.9)
Wir lehnen Rechtspopulismus ab, weil er demokratische Grundwerte verachtet, verdreht und missbraucht, um sich selbst als Heilsbringer darzustellen. Seine autoritären Versprechungen münden am Ende immer in Krieg und Gewalt auf Kosten der Schwachen und Schutzbedürftigen. 
2. Mut zum Dialog – gegen Hass und Gewalt
Wir treten ein für die Würde jedes Menschen. Deshalb befürworten wir die Vielfalt menschlicher Lebensformen, leben gleichberechtigt mit Menschen mit Behinderung, verstehen jüdische und muslimische Gläubige als Glaubensgeschwister und fördern den offenen und fairen Dialog der Meinungen. 
„Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit.“ (Jes 41,10)
Wir lehnen Rechtspopulismus ab, weil er mit Hass und Hetze das Zusammenleben von Menschen und Völkern zerstört, Antisemitismus verbreitet, Rassismus fördert und Minderheiten, ausländische Mitbürger*innen und freiheitlich denkende Menschen verachtet und sie deswegen ausgrenzen, verfolgen, deportieren und sogar töten will. 
3. In Freiheit leben – gegen alternative Fakten 
Der Geist Gottes entfaltet seine Kraft und Schönheit in Freiheit. Deshalb sind wir für freie Meinungsäußerung, die den Einzelnen in seiner Würde achtet, für Pressefreiheit und eine unabhängige Justiz. Wir leben die Vielfalt kultureller Ausdrucksformen und fördern die Bildung zur freien Entfaltung der heranwachsenden Generation. 
„Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!“ (Gal 5,1)
Wir lehnen Rechtspopulismus ab, weil er schon immer zum Ziel hat, alles unter seiner Macht gleichzuschalten oder abzuschaffen: Justiz, Kultur, Medien und Bildung sind seine ersten Opfer, weil der Feind der Freiheit die Macht der kritischen Wahrheit fürchtet. 
4. Leben bewahren – gegen die Zerstörung unserer Welt
Wir setzen uns ein für die Bewahrung der Schöpfung, die Abwendung der Klimakatastrophe und gegen eine lebensfeindliche und ausbeuterische Art des Wirtschaftens und der Politik. Wir sind davon überzeugt, dass menschliches Zusammenleben dort am besten gelingt, wo Ressourcen und Wohlstand über soziale, nationale und generationale Grenzen hinweg gerecht und nachhaltig verteilt und genutzt werden.
„Dienet einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes!“ (1Petr 4,10)
Wir lehnen Rechtspopulismus ab, weil er vermeintlich einfache Lösungen anbietet, ohne den wirklichen Problemen gerecht zu werden, die er oft sogar leugnet. Wer an Angst, Neid und Habgier appelliert, zerstört Leben, anstatt es zu ermöglichen.
Christinnen und Christen wählen den Frieden, die Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung. Nicht die AfD!
Die Kirchvorstände haben diese Schrift in ihren Märzsitzungen beschlossen. 

Positionierung des Kirchenvorstandes bezüglich der ForuM Studie

Mit großer Betroffenheit und Erschütterung haben wir die Ergebnisse der ForuM Studie zu sexualisierter Gewalt und anderen Missbrauchsformen in der evangelischen Kirche aufgenommen. Diese zeigen nochmals die Bedeutung unserer Arbeit an einem Schutzkonzept in der Region 8, welches seit März 2023 von der Arbeitsgruppe „Schutzkonzept“ erstellt wird.

Weitere Informationen gibt es hier.

Unbefristete gemeindepädagogische Stelle (m/w/d), (90%), im attraktiven Leipziger Südwesten!

Bild bitte anklicken um zu vergrößern

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Westkreuz - die neue Kultur- und Veranstaltungslocation im Leipziger Westen für Konzerte, Seminare, Feiern und vieles mehr!

Grafik: Irlenbusch von Hantelmann und Sero Architekten
Im pulsierenden Leipziger (Kultur) Westen dem Stadtteil Plagwitz gelegen, präsentiert sich die Heilandskirche mit dem 86 Meter hohen Turm weithin sichtbar der Stadt. Seit August 2018 öffnet sie sich für Kulturveranstaltungen und Feierlichkeiten jedweder Art. Von Lesungen, Podiumsdiskussionen, Tagungen über Ausstellungen, Performances bis hin zu Konzerten, Festivals von Klassik bis Rock/Pop und Privatfeiern, erlebten seitdem Tausende Besucher IHRE Veranstaltung in ganz besonderer Atmosphäre. Der imposante Bau aus dem Industriezeitalter und seiner bewegten Geschichte (1980-83 Einzug einer Zwischendecke auf Höhe der Empore) ist bestuhlt wie auch unbestuhlt nutzbar. (Freifläche, keine feste Bestuhlung!). Durch den Umbau in den Jahren 2022/23 zum offenen Zentrum WESTKREUZ, sind die neu geschaffenen Räume modern in der Ausstattung und durch ihre Multifunktionalität flexibel in der Einrichtung, Ausrichtung, Ausgestaltung sowie parallel oder unabhängig voneinander auf zwei Etagen bespielbar. Ein Lichtkonzept ermöglicht es, den Kirchraum für die Veranstaltung in den verschiedensten Farben wirkungsvoll in Szene zu setzen. Die Heilandskirche besitzt eine moderne Heizungs- und Stromanlage, Damen und Herren WC/ Behinderten WC, ein Produktionsbüro, eine große Küche und geräumige Künstlergarderoben mit eigenem WC. Des Weiteren verfügt sie über eine sehr gute Verkehrsanbindung, ist barrierefrei (Fahrstuhl) sowie ein Gastronomiebetrieb (nicht gebunden) ist möglich.
 
Kurz & knapp:
Multifunktionale Räume über zwei Etagen
Barrierefrei (Fahrstuhl)/ Behinderten WC
Küche und WCs auf neuestem Stand
Nicht Gastronomie gebunden
Moderne Strom- und Heizungsanlage
Ton-und Lichttechnik/ Bühne
Produktionsbüro/ Künstlergarderobe
Atemberaubendes Ambiente/ Lichtkonzept
WLAN
Sehr gute Verkehrsanbindung
 
Für eine Besichtigung vor Ort und ein persönliches Gespräch stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.
 
Tel.: 0341 26561087 / Handy: +49 179 6732083
Email: sandro.standhaft@evlks.de

Nachwuchs im Turm der Heilandskirche

Das Westkreuz ist entzückt über Nachwuchs im Turm der Heilandskirche.❤️
Turmfalke Steckbrief:
Klasse: Vögel
Ordnung: Falkenartige
Gattung: Falken
Art: Turmfalke
Lateinischer Name: Falco tinnunculus
Familie: Falkenartige (Falconidae)
Gattung: Falken (Falco)
Größe: 38cm
Gewicht: 300g
Flügelspannweite: 82 cm
Brutplatz: Baum, Gebäude, Nistkasten, Nisthilfe
Brut: 1 Jahresbrut
Fortpflanzung: März bis Mai
Brutzeit: April bis Juli
Anzahl der Eier: 4-7
Brutdauer: 30 Tage
Nestlingsdauer: 33 Tage
Nahrung: Wühlmäuse, Käfer, Insekten, Regenwürmer, Vögel
Alter: 15 Jahre Lebenserwartung
Zugvogel: Ja
Liste der Feinde: Uhu, Habicht, Marder, Krähe, Mensch, Klimawandel, Wetter, Parasiten, Infektionskrankheiten
Merkmale: Große dunkle Augen, rüttelt oft, Außenflügel dunkel
Quelle: Gerhard Brodowski

Offene Krabbelgruppe Westkreuz

Jeden Dientag 10:00 Uhr - Offene Krabbelgruppe Westkreuz!

"Liebe Mama, lieber Papa,

Du bist auf der Suche nach einem Raum zum Austauschen - über eure alltäglichen Freuden und Herausforderungen als Eltern, für Fragen und Zeit für kreative Spiele mit eurem Baby? Du suchst eine Gelegenheit, dass dein Baby ein paar Spielgefährten kennenlernen kann? Dann bist du hier richtig! Diese Gruppe entsteht gerade neu und soll eine Möglichkeit des Austauschs und zum Vernetzen bieten.

Wenn du Freude am Kreativen und Mitgestalten hast oder einfach nur in gemütlicher und geschützter Runde teilnehmen möchtest, bist du herzlich willkommen!

Ich freue mich auf euch! 

Eure Johanna"

Wann? Dienstags von 10 bis 11 Uhr
Wo? Im Westkreuz 
Heilandskirche, Eingang über Seite Erich-Zeigner-Allee (barrierefrei für Kinderwagen)
Wer? Mamas und Papas mit ihrem Baby im 1. oder auch 2. Lebensjahr

Kostenlos und ohne Anmeldung!

Bei Fragen erreicht ihr mich unter johanna_seidel@t-online.de.

Ein kleiner Schatz!

Foto: Westkreuz
Wir haben einen kleinen Schatz entdeckt, das ist für uns eine echte Sensation. Es sind knapp 100 historische Dias mit unbekannten Motiven der Heilandskirche, von innen und außen!
 
Dazu bald mehr, Sie dürfen gespannt sein!
 
 
 
 
 

Familientreff der Erich-Zeigner-Schule im Westkreuz

Foto: Westkreuz
Offene und belebte Räume statt verschlossener Türen – ein gelungener Austausch zwischen Schule und Kirche
 
Seit der Neueröffnung des Westkreuzes konnte glücklicherweise die Kooperation der Erich-Zeigner-Schule mit dem Stadtteilzentrum wieder belebt werden. So fand im vergangenen Jahr ein bezauberndes Weihnachtsingen mit Kindern, Lehrer*innen und Eltern der Schule statt. Nach mehreren Jahren, in denen dies wegen des Umbaus nicht möglich war, war dieses Ereignis von ganzer besonderer Freude, Besinnlichkeit und Herzenswärme begleitet.
Zudem werden in Zukunft auch wieder Familientreffen im Stadtteilzentrum stattfinden. Zu diesen besonderen Veranstaltungen treffen sich Familien der Schule mit und ohne Migrationshintergrund, um sich zum Beispiel bei einer gemeinsamen Kochaktion kennen zu lernen und auszutauschen. So kann die Kooperation der beiden Institutionen zu mehr interkulturellem Austausch und Verständigung beitragen.

Mi/19/06/24 - 17:00 Uhr Ab in den Sommer...Die Sommer Party am Westkreuz!

Foto: pixabay
Feiert den Ferien- und Sommerbeginn mit uns! Am Mittwoch, dem 19.06., ab 17.00 Uhr laden wir euch auf entspannte Momente und geselliges Beisammensein ins Westkreuz ein. Wir stellen den Grill – ihr belegt ihn mit euren mitgebrachten Köstlichkeiten. Eine perfekte Gelegenheit, in den Abend einzutauchen, zu chillen und das Westkreuz zu beleben. Wir freuen uns auf einen schönen Abend mit euch!
Eintritt: frei
Und “…zurück aus dem Sommer“ gibt’s am 15.08. ab 17:00 Uhr
 
 

SA/22/06/24 - 18:00 Uhr MIDSOMMAR SOMMERKONZERT 2024 mit dem deutsch-französischen Chor Chorbeau

Chorbeau startet voller Elan in die neue Saison: Seit Januar proben wir an unserem neuen Sommerprogramm: Midsommar. Wir begeben uns mal wieder auf eine musikalische Reise: dieses Mal in den Norden Europas. Daneben wird natürlich auch französische und deutsche Musik erklingen. Freut euch auf unsere Konzerte mit Werken von Stenhammar, Sibelius, Peterson-Berger, Saint-Saëns uvm.
 
Eintritt: frei
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

So/30/06/24 - 14:00 Uhr Tag der Architektur Sachsen 2024

Eine Führung durchs Westkreuz!
Die neugotische Heilandskirche von 1888 ist ein identitätsstiftender städtebaulicher Solitär für das Quartier ein wichtiger Orientierungspunkt. Dennoch ist es wie bei vielen Kirchen, dass die religiöse Nutzung das Bauwerk nur teilweise ausfüllen kann. Die Gemeinde erkannte das Potential einer Öffnung für andere Nutzungen aus dem Stadtteil, um das Bauwerk wieder intensiver zu gebrauchen und damit langfristig zu erhalten.
Eine Besonderheit der Heilandskirche stellt der Umbau in den 1980er Jahren dar, bei dem auf Höhe der Empore eine Decke aus Stahlbeton eingezogen wurde. Der Kirchenraum befand sich fortan im Obergeschoss und die Räume im Erdgeschoss wurden zu Archivflächen. Nun galt es nach dem Auszug des Kirchenarchivs diesen Eingriff zu nutzen, um das Stadtteilzentrum „Westkreuz“ mit vielfältigen Veranstaltungen wie Ausstellungen, Seminaren, Theatervorstellungen und privaten Festen als Ergänzung zur sakralen Nutzung zu entwickeln. 
Dabei wurde die Bestandsarchitektur architektonisch aufgewertet und allen neuen Bauteilen ihre „Zeitschicht“ zugeschrieben. Statt auf einen größtmöglichen Kontrast wurde auf ein harmonisches Miteinander selbstbewusster Teile gesetzt.
Eintritt: frei/Spende
Führung: Irlenbusch von Hantelmann Architekten PartGmbB & SERO Architekten Minkus Schröter PartGmbB

Fr/30/08/24 - 20:00 Uhr Wohnzimmerkirche Leipzig im Westkreuz

Wir laden ein zur „Wohnzimmerkirche Leipzig“.
Zusammenkommen, singen, hören, lachen, über große und kleine Fragen nachdenken, Austausch und dabei sicher auch mal "Deep talk" bei einem Glas Wein oder Schorle und guter Musik . In entspannter Atmosphäre Zeit haben, darum geht es bei diesem Gottesdienstformat, das keine "Kirchenkenntnisse" voraussetzt.
Wir haben Lust Gott und die Welt in unser Wohnzimmer zu holen und mit euch gemütlich auf der Couch inspiriert ins Wochenende zu starten. Komm gern vorbei!
Ein gemeinsames Projekt von ProjektRaumKirche, Philippus, Förderverein und Freunden sowie der Heilandskirchgemeinde
Eintritt: 19:30 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr

 

Di/18/24.06. 18:45 Uhr - NAMASTÉ - Vinyasa Yoga mit Ayleena Jung

Bild bitte anklicken um zu vergrößern
Wir freuen uns über ein regelmäßiges YOGA Angebot bei uns im Westkreuz Leipzig. Start ist am 23/04/24!
NAMASTÉ - MIT DIR! SIND WIR EIN WERTVOLLER MENSCH MEHR
Vinyasa Yoga im Westkreuz/Heilandskirche
 
DIENSTAGS, 18:45 - 20:00 Uhr
 
Wöchentliche Buchung möglich. 12 Euro
über Instagram: ayleena jung
Instagram: ayleena jung
mail@ayleenajung.de
0176-20945642
 
 
 

FR/14/06/24 - 20:00 Uhr - Konzert zum Bachfest - BACH | MARTIN | VASKS

Konzert zum Bachfest - BACH | MARTIN | VASKS 
Johann Sebastian Bach: Konzert für zwei Violinen, d-Moll, BWV 1043
Frank Martin: Messe für Doppelchor
Petris Vasks: The Fruit of Silence
u. v. m.
Vincent & David Geer | Violinen
amici musicae, Chor & Orchester, Leipzig
Ron-Dirk Entleutner | musikalische Leitung
Tickets an allen bekannten Vorverkaufsstellen und unter: 

FR/07/06/24 - 22:00 Uhr „Maria & Myselfies | Treßurz“ Im Rahmen von Twist it!: Figur und Gesang Festival des Westflügel

Im Rahmen von Twist it!: Figur und Gesang - Festival des Westflügel Leipzig vom 5.-9.6.'24
„Maria & Myselfies | Treßurz/Freiburg“ - Eine transzendental-elektroide Performance zur Marienikonografie
Angezogen von der bildhaften Darstellung sakraler Mariengemälde erzählt Maria & Myselfies von der 
Auseinandersetzung mit einem religiösen Idealbild und Archetyp
Winnie Luzie Burz collagiert sich mit ihrem Körper und ihrer Stimme in Kunstwerke von großen Meistern. Es entwickelt sich eine „unerhörte“ Musikalität – arrangiert im Spannungsfeld einer Sopranstimme, Fragmente einer Orgel und dem elektronischen Klangkosmos des 21. Jahrhunderts.
Von und mit: Winnie Luzie Burz Musik & Johannes Treß

SA/08/06/24 - 22:00 Uhr „Maria & Myselfies | Treßurz“ Im Rahmen von Twist it!: Figur und Gesang Festival des Westflügel

Im Rahmen von Twist it!: Figur und Gesang - Festival des Westflügel Leipzig vom 5.-9.6.'24
„Maria & Myselfies | Treßurz/Freiburg“ - Eine transzendental-elektroide Performance zur Marienikonografie
Angezogen von der bildhaften Darstellung sakraler Mariengemälde erzählt Maria & Myselfies von der 
Auseinandersetzung mit einem religiösen Idealbild und Archetyp
Winnie Luzie Burz collagiert sich mit ihrem Körper und ihrer Stimme in Kunstwerke von großen Meistern. Es entwickelt sich eine „unerhörte“ Musikalität – arrangiert im Spannungsfeld einer Sopranstimme, Fragmente einer Orgel und dem elektronischen Klangkosmos des 21. Jahrhunderts.
Von und mit: Winnie Luzie Burz Musik & Johannes Treß

29.05.-31.05.24/ 19:00 Uhr - Eröffnung_Ausstellung und Workshop: "The Clown is not supposed to leave the circus"

Einladung zu Ausstellung und Workshop: "The Clown is not supposed to leave the circus"
Der westpol.space lädt herzlich ein zu Ausstellung und Workshop "The Clown is not supposed to leave the circus". In der Ausstellung werden Werke von den Künstler:innen Micha Wille, Sophia Süssmilch, Theresa Rothe und U. S. Buchart präsentiert.
Die Ausstellung und der Workshop zielen darauf ab, den Humor in der bildenden Kunst als zeitgenössisches Mittel zu präsentieren. Durch die Verwendung von Humor als kritisches Werkzeug werden gesellschaftliche Normen und Machtstrukturen hinterfragt. Der Workshop wird von der Künstlerin Theresa Rothe geleitet, ist offen für alle Interessierten und erfordert keine vorherige Anmeldung oder besondere Kenntnisse. Alles, was du brauchst, ist Interesse und Lust am Ausprobieren.
Web: westpol.space
Instagram: instagram.com/westpol.space
Mail: westpol.space@gmail.com
 

FR/31/05/24 14-19 Uhr - Tag des Nachbarn/Kirche offen!

Foto: Johannes Ernst
Tag der Nachbarn!
Am 31. Mai 2024 öffnen wir das Westkreuz am "Tag der Nachbarn" von 16 bis 19 Uhr – eine Chance, Nachbarschaft und Gemeinschaft zu fördern. "Kirche offen!" lädt alle zum Besichtigen und Kennenlernen ein. Komm gerne vorbei!
 
 
 
 

SO/01/06/24 - 20:00 Uhr Internationales Frauenchorfestival "WOMEN ONLY!" - Großes Gemeinschaftskonzert

Mit dem Frauenchor Richtersvil (Schweiz), Vilniaus moterų choras „Liepos“ (Litauen),
Latvijas Universitātes sieviešu koris "Minjona" Riga (Lettland)

Eintritt: 8,- Euro (erm. 5,- Euro), Karten an der Einlasskasse

 
 
 
 
 
 
 
 

SO/02/06/24 - 11:00 Uhr Sonntag der Demokratie im Westkreuz

Bild bitte anklicken um zu vergrößern

Um 11 Uhr Gottesdienst und anschließend findet ein Infoangebot statt.
"Nächstenliebe eine Stimme geben" Sozial-Check zur Europa-Wahl mit der
Kirchenbezirkssozialarbeit.

Eintritt frei

 

 

 

Westkreuzbrot

Foto: Westkreuz

»Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht.« Mt.4,4  Das Brot stärkt und erhält unseren Körper. Die Worte Gottes stärken unsere Seele, weil sie Leben schaffen und erhalten. Im Westkreuz versuchen wir Brot und Wort zu verbinden. 

Das Westkreuzbrot ist ein schmackhaftes Zeichen der Verbindung von Brot und Wort.  Vielen Dank an die Brot & Feinbäckerei Kupfer in der Creuzigerstr.3 für dieses wundervolle Brot. Jeden Donnerstag erhältlich.
https://www.baeckerei-kupfer.de

 

Gedenken an den 77. Todestag von Georg Jacob Lilienthal

Foto: Gedenkblatt/Westkreuz
Wie jedes Jahr am 5. Februar gedenken wir unseres ehemaligen Gemeindegliedes und Putzpaten Georg Jacob Lilienthal. Sein Todestag jährt sich in diesem Jahr zum 77. mal.
 
Die Geschichte der Heilandskirchgemeinde im Nationalsozialismus lässt uns erkennen, dass die Verantwortlichen mit Ihren Pfarrern im Gleichschritt mit der NSDAP die Werte christlichen Glaubens mit Füßen traten. Kirche hat Schuld auf sich geladen, wenn sie getaufte Gemeindemitglieder, die nach ihrer Herkunft Juden waren, an die Nazis meldete. Die Kirche schützte Menschen nicht, die unter das sogenannten Euthanasie Programm fielen.
Wir versuchen den Spuren der Opfer nachzugehen und stellen fest, dass wir aufgrund dieser Vergangenheit heute eine besondere Verantwortung haben. Es geht uns immer um die Wertschätzung des Lebens.
Wir stehen aus unserer christlichen Haltung für Vielfalt, Toleranz, Respekt und Frieden.
 
Georg Jacob Lilienthal kam der aufgrund schwerster Haft-und Arbeitsbedingungen als Zwangsarbeitleistender und „Sonder-Dienstverpflichteter" bei der nationalsozialistischen "Organisation Todt", kurz vor Kriegsende am 5. Februar 1945 in Osterode im Harz ums Leben. #NieWieder #WeRemember
 
Hier Einblick in sein Leben:
Georg Jacob Lilienthal wurde am 14. Januar 1897 in Leipzig-Plagwitz als Sohn des jüdischen Kaufmanns Jacob Lilienthal und seiner nichtjüdischen Ehefrau Anna Lilienthal, geb. Kannitzky, geboren. Er wurde getauft (Heilandskirche) und verfügte insofern über ein evangelisch-lutherisches Glaubensbekenntnis. Sein Vater verstarb früh im Alter von nur 40 Jahren am 13. Oktober 1896. Georg Lilienthal absolvierte nach seinem Schulabschluss eine Lehre im Bankfach. Er diente im I. Weltkrieg. Ab 1936 arbeitete er als Handelsvertreter bzw. Handelsmakler mit Inkassovollmacht u.a. für die Leipziger Fa. Rau & Hempel für verschiedene Industrie- und Lebensmittelprodukte. In der Zeit der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft wurde Georg Lilienthal als "Halbjude" mit einem Heiratsverbot mit seiner "arischen" Verlobten belegt.
Georg Lilienthal wohnte zunächst möbliert in der Langen Straße 35, damals Leipzig C 1. Beim Bombenangriff auf Leipzig vom 03./04. Dezember 1943 wurde seine Wohnung zerstört. Die Familie seines Schwagers und seiner Halbschwester Eva nahm ihn in ihrer Wohnung in der damaligen Helfferichstraße 51 b, heute Käthe-Kollwitz-Straße 109, auf.
Am 1. August 1944 erhielt er vom Arbeitsamt Leipzig "bis auf weiteres" eine Verpflichtung zur Zwangsarbeit als "Sonder-Dienstverpflichteter" bei der nationalsozialistischen "Organisation Todt" in Osterode im Harz. In Osterode musste er trotz seiner langjährigen schweren Magenkrankheit Zwangsarbeit als "OT-Hilfsarbeiter" im Steinbruch der Fa. Stöhr leisten. Das Lager der "Organisation Todt" Osterode im Harz war ein so genanntes Schwerhaftlager, in das u.a. Menschen aus der Stadt Leipzig deportiert wurden, die von den Nazis angesichts jüdischer Vorfahren als "Mischlinge" eingestuft worden waren.
Von der Poststelle der "Organisation Todt" überwacht, verlieh Georg Lilienthal in einem Brief an seine Leipziger Verwandten am 18. Dezember 1944 seiner Hoffnung Ausdruck, dass das Weihnachtsfest 1944 das letzte Weihnachtsfest im Krieg sein möge.
Bei einem Besuch in Osterode, bei dem nur ein kurzes Gespräch am Lagerzaun gestattet war, fand ihn seine Halbschwester Eva bereits schwer erkrankt vor. Als "Simulant" beschimpft, wurde Georg Lilienthal schließlich in das Krankenhaus in Osterode eingeliefert, wo er am 5. Februar 1945 starb. Seiner Halbschwester wurde die erforderliche Reiseerlaubnis zur Bestattung verweigert.
 
Georg Jacob Lilienthal war 48 Jahre alt.
Quelle: Ines und Dr. Günter Schmidt, AG Stolpersteine Leipzig
Foto: Auszug/ Taufbuch Ev.-Luth. Kirchgemeinde Leipzig-Lindenau-Plagwitz
 

Als das Gewandhausorchester in der Heilandskirche Schallplatten aufnahm

In den 1960er und 70er Jahren nahm das Gewandhausorchester in der Heilandskirche eine Vielzahl an Tonträgern auf, einige davon unter Leitung des renommierten, damaligen Gewandhauskapellmeisters Vaclav Neumann. Die besondere Akkustik (noch vor Einzug der Zwischendecke) sowie ein nicht vorhandenes, eigenes Konzerthaus (zerstört im 2. Weltkrieg) machten das möglich. Zu diesem Zweck wurde u.a. im Zeitraum der Aufnahmen die Erich-Zeigner-Allee abgesperrt. Stücke von Gustav Mahler, Franz Liszt bis hin zu Christoph Willibald Gluck erklangen u.a. unter Mitwirkung des Rundfunkchores Leipzig in der Heilandskirche. Die fantastische Aufnahme aus dem Jahr 1966/67 von C.W. Gluck's "Orfeo ed Euridice" findet man auf Spotify.
 
 
Viel Spaß beim Hören!
 
Gewandhausorchester und Rundfunkchor Leipzig unter Leitung Vaclav Neumann
Ort: Heilandskirche Leipzig
Jahr: 1966/67

Heilandskirche History: Schillernde Persönlichkeiten

Foto: Ev.-Luth. KG Leipzig-Lindenau-Plagwitz
Die Industrialisierung hat Plagwitz in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts grundlegend verändert. Mitten in der Aufbruchsphase entstand die Heilandskirche. Hier geben wir in der nächsten Zeit Einblicke in unsere Recherchen. Mitglieder des ersten Kirchenvorstandes und Mitinitiatoren des Baus der Heilandskirche (1886-1888) waren: Fabrikbesitzer Herr Mügge (Eisengießerei), Brauereibesitzer und Betreiber des Felsenkellers Th. Naumann (Schenkung der ersten Glocken); Ernst Mey Fabrikbesitzer/ MEY & EDLICH und Begründer des dt. Versandhandels (Stiftung der Wilhelm Sauer Orgel) . Zum Kirchenvorstand gehörte der Fabrikdirektor der Wollgarnspinnerei, Herr Hermann Pfabe. Der Kirchgemeinde eng verbunden war die Familie Rudolph Sack (Landmaschinenfabrik, Marktführer in Deutschland f. Bodenbearbeitungsgeräte, Patente in den USA und weltweit). Auf dem Plagwitzer Parkfriedhof können heute die großen Grabmale über den Grüften der Industriellen besichtigt werden. Die enge Verbindung zwischen Wirtschaft und Kirche hat einerseits den Bau ermöglicht, andererseits auch Haltungen geprägt.
 
Bild: Heilandskirche Erntedank um 1920

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Heilandskirche Kirchgemeinde Lindenau-Plagwitz