Ausstellung “Cold Glass Doesn't Flow“ Nadine Rangosch

Im Februar zeigt Nadine Rangosch im Unterdeck ein installatives Setting mit Video, Objekt und Sound.
COLD GLASS DOESN’T FLOW entspringt der Auseinandersetzung mit der Architektur von Wolkenkratzern. Das höchste Gebäude der Welt, der Burj Khalifa in Dubai, zeigt in Richtung des Himmels und verbirgt sein Inneres hinter der Fassade. Der Wolkenkratzer ist einerseits hypersichtbar und entzieht sich gleichzeitig dem Blick. Seine Ästhetik scheint der Logik des Marktes und der Machtdemonstration zu folgen. Wie verhält sich die rigide Struktur im Zusammenspiel mit einem weichen Gegenstück?

Vernissage: 10.2.20 von 18-22 Uhr
Öffnungszeiten: 11.-13.2., 14-18 Uhr
Ort: Heilandskirche - Unterdeck
Anfahrt: TRAM 3 + 14, Bus 74 Haltestelle "Felsenkeller"

1. Winterliches Familienkino an der Heilandskirche

Im Rahmen des Februar "Heiländer Spezial" laden wir euch zum "1. Winterlichen Familienkino" ein. Wir wollen die wunderbare Geschichte über 2 Räuberfamilien und ihre Kinder erleben (FSK 6 - Besonders wertvoll). Wie diese Kinder alle Zwistigkeiten und Streit über Bord werfen und die besten Freunde werden.
Es soll bei winterlichen Temperaturen und unter freien Himmel am Lagerfeuer Stockbrot gegessen, Kinderpunsch getrunken und dabei Film geschaut werden, wie sich das für richtige Räuber gehört!
Also nicht vergessen-Warm anziehen!

Wann: Do.27.2.20 von 16-18 Uhr
Wo: Vor der Heilandskirche (Seiteneingang/Café)
Eintritt: Spende
Anfahrt: TRAM 3 + 14, Bus 74 Haltestelle "Felsenkeller"

Bei Regen muss die Veranstaltung leider entfallen!

Confessio Musicale

Unter der Überschrift »Confessio musicale« (»Musikalisches Glaubensbekenntnis«) kommen vom 22.02. bis 08.03.2020 25 junge Musiker – Schüler an Musikschulen und Musikhochschulen aus Sachsen – in Leipzig zu einer Akademie zusammen, um ein anspruchsvolles Konzertprogramm der Alten Musik mit Schwerpunkt auf der mitteldeutschen Barockmusik in historisch informierter Aufführungspraxis zu erarbeiten.

Konzerte:
Im Rahmen der Akademie finden fünf Konzerte statt, zwei davon in Leipzig (28.02. St. Laurentiuskirche und 29.02. Heilandskirche) sowie drei im Landkreis Leipzig (06.03. Schlosskirche Chemnitz, 07.03. n.n. und 08.03. Stadtkirche Wurzen).
Durch die Konzerte werden die musikalischen Ergebnisse der Akademie an das Publikum in Leipzig und im Landkreis weitergegeben. Die Konzertbesucher können wenig gespielte Werke der lokalen Musiktradition in historisch informierter Aufführungspraxis erleben. Es erklingen Gamben, Dulciane, Blockflöten, Geigen, Lauten, Bässe, Celli, Bratschen, Oboen, Cembalo, Orgel und natürlich Gesang.

Das Konzertprogramm vereint Werke vom Frühbarock bis zur Frühromantik, und unternimmt dabei den Spagat von Michael Praetorius bis zu Felix Mendelssohn Bartholdy:

Michael Praetorius (1571-1621) »Wir gleuben all an einen Gott«
Choralkonzert à 11 aus »Polyhymnia Caduceatrix & Panegyrica« (1619)
Christoph Bernhard (1628-1692) »Herr, nun lässest du deinen Diener in Frieden fahren«
Johann Friedrich Fasch (1688-1758) Ouverture d-Moll für zwei Oboen und Fagott, FaWV K:d4
Johann Sebastian Bach (1685-1750) »Brich dem Hungrigen dein Brot«
Kantate zum 1. Sonntag nach Trinitatis, BWV 39
»Wer nur den lieben Gott lässt walten«
Choralvorspiel BWV 642
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 - 1847) »Wer nur den lieben Gott lässt walten«
Choralkantate, MWV A 7
Den Ausgangspunkt bildet das Choralkonzert »Wir gleuben all an einen Gott« von Michael Praetorius aus dem Jahr 1619. Es ist eine klanggewaltige Vertonung des christlichen Glaubenbekenntnisses und liefert somit den zentralen Text in Bezug auf christliches Selbstverständnis.
Die folgenden Werke befassen sich mit zentralen Einzelthemen des Glaubens und stellen somit gleichsam eine Auslegung des ersten Werks dar: Christoph Bernhards mehrchöriges Werk »Herr, nun lässest du deinen Diener in Frieden fahren« thematisiert die christliche Hoffnung auf Wiederauferstehung und ewiges Leben. Im Zentrum der Kantate »Brich dem Hungrigen dein Brot« von Johann Sebastian Bach steht die Aufforderung zur christlichen Nächstenliebe. Dazwischen erklingt als instrumentales Werk die Ouverture d-Moll für zwei Oboen und Fagott von Johann Friedrich Fasch und lässt den Zuhörern Raum für eigene Gedanken.
Der Choral »Wer nur den lieben Gott lässt walten« ermutigt schließlich zu Gottvertrauen in schweren Zeiten und erklingt in zweifacher Weise, einmal als Choralvorspiel von J. S. Bach und dann noch einmal als Choralkantate von Felix Mendelssohn Bartholdy.

Wann: Sa. 29.2.20
Einlass: 18.15 Uhr
Beginn: 19.00 Uhr
Tickets (VVK/Eventim, AK): 15,-€ norm., 8,-€ erm.
Weitere Informationen unter https://www.netz-am.org/veranstaltungen/projekte/confessio-musicale
Ort: Heilandskirche Leipzig-Plagwitz
Anfahrt: TRAM 3 + 14, Bus 74 Haltestelle "Felsenkeller"

Buchmesse "St. Pauli, meine Freiheit" mit Kiez Pastor S. Wilm

Lesung im Rahmen der Leipziger Buchmesse und Leipzig liest mit Kiez-Pastor Sieghard Wilm: St. Pauli, meine Freiheit
Kirche zwischen Reeperbahn und Landungsbrücken, zwischen Promis und Prostituierten: Pastor Sieghard Wilm ist Pfarrer „auf“ Sankt Pauli. Zu Gast in der Heilandskirche, liest der ungewöhnliche Pfarrer aus seinem autobiographischen Buch „St. Pauli, meine Freiheit“: Der Hamburger Stadtteil St. Pauli ist dreckig, laut und herzlich. Der Junge vom Dorf hätte nie geträumt, dort einmal Pastor zu werden. Fromm erzogen, strandet der Gottessucher auf dem Kiez. Dort erlebt er sein Coming Out, findet seine große Liebe und gründet eine Regenbogenfamilie. Mitten im Rotlicht und Blaulicht wird die St. Pauli-Kirche sein Ort für Glaube, Liebe und Hoffnung. Eine fromme und freche Freiheitserklärung.
Ort: Heilandskirche Leipzig-Plagwitz, Weißenfelser Str. 16, 04229 Leipzig
Anfahrt: TRAM 3 + 14, Bus 74 Haltestelle "Felsenkeller"
Veranstalter: Claudius Verlag

Heiländer Spezial "Frau Holle" Premiere

Paulinsche Papiertheater präsentiert mit einer PREMIERE das neue Stück „Frau Holle“.

Wann: Do. 19.3.20 um 16 Uhr
Eintritt: Spende
Ort: Heilandskirche Leipzig-Plagwitz Winterkapelle/Café
Anfahrt: TRAM 3 + 14, Bus 74 Haltestelle "Felsenkeller"

StoP- Stadtteile ohne Partnergewalt

Im März starten wir mit der Reihe StoP- Stadtteile ohne Partnergewalt - Gewalt in Partnerschaften und in der Familie kommt täglich in allen Gesellschaftsschichten vor. Opfer sind vor allem Frauen.

In der Stadt Leipzig selbst kam es 2018 zu 197 Stalking Fällen, in 568 Fällen kam es zu Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, bei 772 Fällen zur Nötigung, in 694 Fällen zu einer Bedrohung und bei 1283 Fällen zur gefährlichen und schweren Körperverletzung.

Partnergewalt zerstört Gesundheit und Leben aller Beteiligten. Das Problem ist, dass wir zu selten offen darüber sprechen, z.B. aus Scham oder Unsicherheit. Oder wir glauben, es sei eine Privatsache. Aber: Partnergewalt verstößt gegen Recht und Menschlichkeit.

ist ein innovativer und erprobter Ansatz im Bereich der Gewaltschutzsysteme aus Hamburg (Steilshoop) und schließt hier bestehende Lücken im Bereich des Gewaltschutzes, u.a. durch Zivilcourage. Gewalt findet nicht in einem leerem Raum statt, sondern in sozialen Bezügen - der Nachbarschaft, Räumen, die bewohnt und genutzt werden.

Gemeinsam möchten wir in Plagwitz und Lindenau bei "StoP - Stadtteile ohne Partnergewalt" Nachbarinnen und Nachbarn aktivieren und sensibiliesieren mit uns über Gewalt zu sprechen. Wir wollen gemeisam darüber nachdenken, welche Möglichkeiten wir in unseren Stadtteilen haben uns gegen Gewalt in Partnschaften zu engagieren.

Gerne können Sie uns unter der folgenden E-Mail-Adresse kontaktieren:
plagwitz@stop-partnergewalt.org

Sie können uns auch postalisch erreichen unter dem Postfach:

Sara Winsel
StoP - Stadtteile ohne Partnergewalt Plagwitz
Postfach 310202
04161 Leipzig



Wann: Mo. 23.3.20 von 18-20 Uhr (1x monatl. am Montag)
Ort: Heilandskirche Leipzig-Plagwitz Café (Rückseite Kirche)
Weißenfelser Str. 16, 04229 Leipzig
Eintritt: frei
Anfahrt: TRAM 3 + 14, Bus 74 Haltestelle "Felsenkeller"

1. Plagwitzer Gespräche 2020

„Plagwitzer Gespräche“
Macht in der Balance - Über die Bedeutung einer unabhängigen Justiz Gewaltenteilung und unabhängige Justiz: Das klingt nach Staatskundeunterricht. Tatsächlich hat eine unabhängige Justiz große praktische Bedeutung für einen demokratischen Rechtsstaat, aber auch für jeden einzelnen von uns. Worin besteht diese Bedeutung? Was nervt bisweilen an der Unabhängigkeit der Justiz? Weshalb sollten wir sie trotzdem verteidigen? Diese und andere Fragen wollen wir mit Ihnen diskutieren. Ihre Meinung gern im Vorfeld unter info@kirche-lindenau-plagwitz.de.
Gast: Martin Schultheiß, Richter am Oberlandesgericht Dresden

Wann: Do. 26.3.20 von 19.30-21.30 Uhr
Ort: Stadtteilzentrum Heilandskirche, Café/Kapelle
Eintritt: Spende
Anfahrt: TRAM 3 + 14, Bus 74 Haltestelle "Felsenkeller"

2. Hausmusik

"2. Hausmusik"
Alle begeisterten, erwachsenen Instrumentalisten, die Lust zum gemeinsamen Musizieren haben, sind herzlich eingeladen!
Für eine unverbindliche Voranmeldung und weitere Informationen, wenden Sie sich gerne an: sophie.mischke@gmx.de.

Wann: Fr. 27.3.20 von 18-21 Uhr
Ort: Stadtteilzentrum Heilandskirche, Café/Kapelle
Eintritt: Spende

Arbeitseinsatz - Frühjahrsputz

Arbeitseinsatz in und an der Heilandskirche Leipzig-Plagwitz am Sa., den 28.3. von 9.00-13.00 Uhr. Die Heilandskirche wird zum Wohnzimmer des Stadtteils. Da gehört ein Frühjahrsputz dazu. Sie sind mit Lappen, Schrubber und Eimer dabei. Start: 9 Uhr. Mittagessen 12 Uhr. Rückmeldung erwünscht bis 24.3., wegen Menge des Essens.

Liederabend mit Volkmar Funke

Liederabend mit Volkmar Funke „…daß ich mich nicht verlier“
Volkmar Funke kennen viele vom Alternativen Adventmarkt in der Heilandskirche. Sein Puppenspiel zieht Große und Kleine an. Als Liederdichter ist er bei uns noch nicht aufgetreten. Am 28.3. 19.30 Uhr wird es soweit sein. Mit dem Programm, „…daß ich mich nicht verlier“, singt und spielt er Lieder für Erwachsene. Wir hören Geschichten, die unter die Haut gehen, die Seele berühren und uns zum Nachdenken bringen. Gut so, denn ein Nachdenken über den Umgang der Menschen untereinander ist dringend geboten.
http://www.puppentheater-funke.de

Wann: Sa. 28.3.20 um 20 Uhr
Einlass: 19.30 Uhr
Beginn: 20.00 Uhr
Eintritt: Erw./Erm., 10,- /8,-Euro., Schüler*innen selbstbestimmt
Ort: Heilandskirche Leipzig-Plagwitz, Café/Kapelle
Anfahrt: TRAM 3 + 14, Bus 74 Haltestelle "Felsenkeller"